You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Spur 1 Gemeinschaftsforum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

1

Monday, April 27th 2009, 10:05pm

Drehscheibe Selbstbau

Ich bin dabei mir eine Drehscheine zu bauen, das Teil ist recht weitgediehen, die Zufahrtsgleise sind bereits befahrbar, die Bühne motorisch drehbar. Mein Problem ist das sichere Überfahren der Bühnenabgänge, d.h. die Fixierung deDrehbühne am jeweiligen Gleis. Wer hat eine Idee, aktuell denke ich über einen Servo nach, der am jeweiligen Gleis in die Grubenwand einrastet. Wer hat eine bessere Idee?
Kristian Grevel has attached the following file:
  • 100_1062.jpg (685.17 kB - 2,013 times downloaded - latest: Jul 15th 2014, 3:28pm)
K. Grevel

Posts: 17

Location: Hessen

Occupation: Rohrnetzmeister

  • Send private message

2

Monday, April 27th 2009, 10:20pm

RE: Drehscheibe Selbstbau

Hallo Kristian,

habe die Fixierung der Drehbühne mit einer Verriegelung gelöst.

Gruß Matz
Matz has attached the following images:
  • Modul 060.jpg
  • Modul 061.jpg
:) :)

3

Tuesday, April 28th 2009, 7:42am

RE: Drehscheibenverriegelung

Nimm böhler-Weichenatrieb

1. kann man das Teil mit normaler Bahnspannung betreiben

2. federt, im Gegensatz zu Servos der Schieber

3. kostet diese Lösung nicht viel und braucht auch nicht viel Platz

Grüsse

Diesel

Posts: 1,701

Location: Erfurt

Occupation: Systemprogrammierer

  • Send private message

4

Tuesday, April 28th 2009, 8:00am

RE: Drehscheibenverriegelung

Hallo,
ich würde ein Servo nehmen, welches unter der Drehbühne installiert ist.
Steuerung z.B. über Harders Weichen Decoder, die sich genau programmieren lassen. Mit diesem Servo würde ich auch das drehbare Sperrsignal bewegen. Über Umlenkhebel lassen sich die verschiedenen Übersetzungen realisieren.

Man kann auch einen Lok- Decoder nehmen, der Servo - Anschlüsse hat, dann hätte man gleich etwas für den Antrieb der Drehbühne.

Die anderen Vorschläge sind aber auch gut.

Wenn ich mal eine Drehscheibe selbst baue (nur das kommt in Frage), dann werde ich mir einen Microcontoler selbst programmieren, dann kann man dern Antrieb bei Verriegelung nicht betätigen, erst wenn die Verriegelung frei ist usw.

Problem bei mir ist der fehlende Platz.

Mal ne Frage: Ist die Bühne komplett aus Holz ?
Das wäre ja auch mal eine Variante und wahrscheinlich noch preiswerter .
MfG.

This post has been edited 1 times, last edit by "bbenning" (Apr 28th 2009, 8:03am)


  • »Peter Pernsteiner« is a verified user

Posts: 60

Location: Nähe München

Occupation: Fachjournalist

  • Send private message

5

Tuesday, April 28th 2009, 10:31am

RE: Drehscheibenverriegelung

Hallo Kristian,

ich könnte mir vorstellen, dass der Hübner-Weichenmotor unter der Bühne ebenfalls gut zur Verriegelung geeignet wäre, denn er hat einen Stellweg von immerhin 8 mm und verfügt zudem über zwei unabhängige Umschalter (Anschlüsse 2,3,4 bzw. Anschlüsse 6,7,8 ), die eigentlich für die Herzstückpolarisation (und für eine Rückmeldung) gedacht sind.

Einen der beiden Umschalter könnte man zur Unterbrechung des Stroms für den Drehscheiben-Motor verwenden.

Mit besten Grüßen

Peter

This post has been edited 1 times, last edit by "Peter Pernsteiner" (Apr 28th 2009, 10:31am)


6

Tuesday, April 28th 2009, 5:24pm

RE: Drehscheibenverriegelung

Die Drehscheibe ist überwiegend aus Holz (16mm TP), die Bühne erhält Stabilität durch 2 ALU-Winkelprofile, die Drehachse besteht aus einem Universaldrehteller (kugelgelagert) aus dem Baumarkt (6 €). die Enden der Bühne ruhen auf 2 Märklin-HO-Güterflachwagen (je 10 €), die auf dem kleinsten Märklin-C-Gleis-Kreis (Durchmesser 76 cm = Bühnenlänge) die Runden drehen. Einer der beiden HO-Wagen hat Schleifer zur Stromabnahme und versorgt das Gleis auf der Bühne mit dem notwendigen Strom für die Loks. Der Antriebsmotor (Getriebemotor mit Untersetzung 1 : 600) ist von conrad (15 €) die Kraftübertragung erfolgt über 2 Ritzel (Durchmesser 5 cm, je 7,50 €, auch von conrad) auf die Achse der Bühne. Was noch fehlt sind die angefragte Verriegelung der Bühne und das Kehrschleifenmodul, Gesamtkosten danach etwa 150 €.... und ganz viel Zeit. Und das beste ist, es funkioniert wirklich!

Danke für die Tipps.
K. Grevel

  • »Uhlemann« is a verified user

Posts: 403

Location: Hagen

Occupation: Lehrer i.R.

  • Send private message

7

Wednesday, April 29th 2009, 2:37pm

Drehscheiben Selbstbau

Lieber Kristian,

ich bin begeistert von Deinen Ideen, aber auch von deren konsequenter Durchführung.

Ein Tipp noch zum Polwendschalter:
Für den gesamten Bereich der Abstellgleise fährst Du wie gehabt hinein; sobald sich die Drehscheibe außerhalb dieser Abstellgleise bewegt, sollte die Stromzuführung per mechanischem Polwendschalter geregelt werden.Gibt´s bei Conrad.

Dann gibt´s auch kein elektrisches Problem beim Drehen.

mfG Bernhard

  • »Uwe Berndsen« is a verified user

Posts: 415

Location: Eggebek, Raum Schleswig-Flensburg

Occupation: ehem. Bundesbahnbeamter (Signaltechnik)

  • Send private message

8

Wednesday, April 29th 2009, 7:31pm

RE: Drehscheiben Selbstbau

Hallo Drehscheibenfreunde,
viel einfacher ist es in der Drehscheibe ein Kehrschleifenmodul von Tams Elektronik einzubauen. Man hat dann immer, egal ob bei Einfahrt auf die Drehscheiben oder Abfahrt auf das Abstellgleis, immer die richtige Polung ohne sich um die Stellung des Schalters kümmern zu müssen. Dieses Modul erkennt bei Überfahren der Trennstelle die Polung am Gleis und schaltet diese gegebenenfalls innerhalb von Millisekungen um, ohne das der Lokdecoder beeinflusst wird.
MfG
Uwe Berndsen
U.B.