You are not logged in.

1

Saturday, May 23rd 2020, 2:57pm

Österreichs Bundesheer Farbgebung

Hallo Zusammen,
Welche Farbe hatten die Panzer in den 50er 60er Jahren des österreichischen Bundesheeres ?
Danke
Gruß
Loko

2

Saturday, May 23rd 2020, 3:47pm

...Google...

..machts in Sekundenschnelle möglich....

https://www.multi-board.com/board/index.…err-bundesheer/

...zusammengefasst wohl RAL 7013, zur Ausbesserung RAL 7014.

LG

Michael
Epoche 2, die DRG als weltgrößtes Verkehrsunternehmen.......

3

Wednesday, May 27th 2020, 11:43am

Schmetterlingsvielfalt

Hallo Loko,

da kannst du deiner Fantasie ziemlichen Auslauf geben. Das österreichische Bundesheer wurde im Herbst 1955 neu formiert, zu diesem Zeitpunkt gab es nur Fahrzeuge, die von den abziehenden Alliierten übergeben (=stehen gelassen) wurden. Das heisst, für die ersten Jahre orientierst du dich an den Farben der Herkunftsländer. Da sich aber alle im Bereich olivgrün bewegen, sollte das kein grosses Problem sein. Mal etwas mehr mit graustich oder grünlich. Was sich da alles darunter tummelte, kannst du dir bei einem Wien-Besuch im Heeresgeschichtlichen Museum im Arsenal ansehen. US: M8, M21, M24. Russland: T-34, SU-100

Erst ab 1961 bekam das ÖBH Fahrzeuge aus heimischer Produktion, wie den Schützenpanzer Saurer und 1967 den Jagdpanzer Kürassier. Und gebraucht gekaufte Panzer, wie den M47 und später den M60. Diese hatten dann einheitlich den Farbton RAL 7013.

Bei den Räderfahrzeugen gab es zunächst nur amerikanische Fahrzeuge aus dem WWII, bevor ab 1960 der Puch Haflinger und Steyr 480M geliefert wurden.

Hinweis: Alle Bundesheer-Fahrzeuge hatten zunächst ein wiener Kennzeichen (4- bis 6-stellig, weisse Schrift auf schwarzem Grund), bevor 1967 im Zuge der Behördenreform ein eigener Bereich mit BH... geschaffen wurde.

Posts: 397

Location: Wien

Occupation: Pharmaspezialist Analytische Chemie

  • Send private message

4

Wednesday, May 27th 2020, 3:06pm

Hallo
Ich habe meinen Präsenzdient in den 90ern als C-Fahrer (LKW-Fahrer) in einer Funkkompanie absolviert. Normale Kompaniestärke wären ca. 160 Mann gewesen, wir waren damals 7!
Neben meinen "persönlichen" LKW war ich für weitere 2 Dutzend Fahrzeuge verantwortlich. Zu unseren Hauptaufgaben gehörten Mannschafts- und Materialtransport, Bewegungsfahrten und Instandhaltung.
Zur Instandhaltung gehörte auch die heeresinterne Überprüfung nach §57a dazu, auf gut österreichisch "das Pickerl machen".
Und dazu mußte das HKFZ (Heereskraftfahrzeug) natürlich auch optisch aufgehübscht, sprich der Lack ausgebessert werden.
Auf meinen damaligen Einwand beim KUO (Kraftfahrunteroffizier), dass die dazu verwendeten Lacke nicht farbeinheitlich wären bekam ich in lauterem Ton zu hören: "Heast, du pemselst des drauf wos do iss!"
Das wird in den 50ern/60ern nicht viel anders gewesen sein.

Also Loko, "pemsel" einfach drauf was da ist! :P

LG
Anton

5

Wednesday, May 27th 2020, 6:53pm


Also Loko, "pemsel" einfach drauf was da ist

guten Tag,

Durchaus nicht ungewöhnlich - auch bei der Bahn

- E-Lokomotiven während der DRG/DR Zeit (zwar nicht was "do iss", aber zumindest nicht nur 7018 )

- Dampflokomotiven bei der DR (Ost) am Ende der Dampf-Zeit, zumindest was das "Rot" betrifft

- Bei den grauen, sog. "Fotoanstrichen" sowieso

mit freundlichen SPUR 1 Grüßen, dr. wolf

6

Wednesday, May 27th 2020, 7:25pm

Ich habe meinen Präsenzdient in den 90ern [...] absolviert.
Anton, du Jungspund ! :D "Wir" Flieger hatten in den 80ern immer genug der richtigen Farbe zum Draufschmieren.

Posts: 397

Location: Wien

Occupation: Pharmaspezialist Analytische Chemie

  • Send private message

7

Thursday, May 28th 2020, 9:18pm

Hallo HerbertSF
Jungspund ist relativ! =)
Ja, die Flieger waren und sind doch eher besser ausgerüstet - wir waren ja nur die Bodenschweine! :D
LG
Anton